Sind für Vögel die Meisenknödel mit dem Netz gefährlich?

Meisenknödelhalter

Meisenknödelhalter können eine Gefahr für Vögel darstellen, da sie sich verheddern und verletzen können. Wenn das Netz zu Boden fällt, ist das ein Problem für die Natur und sogar für kleine Säugetiere. Eine gute Alternative sind Spiralen und Futterstationen für Vögel zu den Meisenknödel.

Wo werden die Meisenknödel aufgehangen?

Geschützt vor Wind und Regen im Halbschatten werden die Meisenknödelhalter aufgehängt. Idealerweise hängend an Baumwipfeln, wo kleine Vögel frei darauf zugreifen können. Es hat die größten dicken, die an dünnen Ästen hängen.

Meisenknödel mit Netz – Ja oder Nein?

Der Verhaltensforscher und Ornithologe Prof. Dr. Peter Berthold ist der Meinung, dass auch eine ganzjährige Zufütterung durch den Menschen unbedingt erforderlich ist. Aber er sagt: „Ich forsche seit über 10 Jahren intensiv zu Beikost und kenne nur einen Fall von Brusttod im Knödelnetz.“ Laut Berthold überwiegen die positiven Aspekte der Nahrungsergänzung, was das künstliche Problem der Erschöpfung natürlicher Nahrungsquellen etwas entschärft. Aber er will auch die gefährlichen und schmierigen Knödelnetze vertreiben.

Die Futterstationen ersetzen die Meisenknödel

Eine Alternative zum Meisenknödeln ist laut Prof. Dr. Berthold und NABU ein sogenanntes Futterhäuschen und Spulen. Knödel oder lose Körner und andere Lebensmittel wie Äpfel können durch einfaches Befüllen oder Anbringen an den Baum gehängt werden. Die Vorteile des Designs liegen auf der Hand. Kein gefährliches Plastikgitter und die Meisenknödel bleiben hängen. So können Sie die Tiere bedenkenlos weiter füttern. Sie können aber auch aus Zutaten, die kein Sieb haben und für Vögel besonders nahrhaft sind, Fettbrocken selbst herstellen.

Für welche Vögel sind Meisenknödel?

Meisenknödel mit einer Mischung aus Beeren, Körnern, Getreideflocken und Insekten sind für alle Gartenvögel geeignet. Körnerfresser wie Spatzen, Meisen oder Spechte kommen hier voll auf ihre Kosten, vor allem Liebhaber weicherer Kost wie Rotkehlchen, Amsel, Zaunkönig oder Drossel.

Warum gehen die Meisen nicht an die Meisenknödel?

Das Wetter kann ein wesentlicher Faktor sein, warum Brüste und andere Vögel liebevoll gekochte und hängende Knödel nicht akzeptieren. Denn wenn die Winter warm sind und kein Schnee liegt oder der Boden gefriert, finden Vögel in freier Wildbahn normalerweise genug Nahrung.

Sollen Vögel nur im Winter oder auch im Sommer gefüttert werden?

Die meisten Vögel finden in den Wintermonaten genug Nahrung, um im Winter gut zu überleben. Allerdings haben es die Vögel zwischen den Monaten November und Februar sehr schwer, wenn der Boden lokal gefriert oder die Schneedecke geschlossen und unzugänglich ist.

Die meisten Experten glauben, dass die Winterfütterung daher für Vögel immer sinnvoll ist.

Ob Vögel auch im Sommer gefüttert werden sollten, ist selbst bei den Experten höchst umstritten. Im Großen und Ganzen gibt es hier zwei widersprüchliche Annahmen. Erstens finden die heutigen Vögel aufgrund von fehlenden Hecken, dem Einsatz von Pestiziden und Monokulturen sehr wenig Nahrung. Eine zweite Annahme besagt, dass die Fütterung in den Sommermonaten die Vögel „abhängig“ machen und sie krank machen können. Mehr dazu

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